Unsere Ziele

"Im Mittelpunkt das Kind."

 

 

Unser Bild vom Kind

Unmittelbar nach der Geburt beginnt das Kind seine Umwelt zu erkunden und mit ihr in Austausch zu treten. So gestaltet es seine Entwicklung und Bildung aktiv mit. Bereits kleinste Kinder sind Mitgestalter ihrer Bildungsprozesse.

Kinder sind neugierig, interessiert und haben Freude am Lernen. Ihr Lerneifer, Wissensdurst und ihre Lernfähigkeit sind groß. Mit ihrem Tun und ihren Fragestellungen sind sie höchst kreative Erfinder, Künstler, Konstrukteure, Mathematiker und Philosophen. Ihr angeborener Forscherdrang sorgt dafür, dass sie ihren Erfahrungs- und Wissensschatz immer vergrößern.

Jedes Kind hat einzigartige Besonderheiten: Temperament, Begabung, Stärken, Bedürfnisse, ein eigenes Lern- und Entwicklungstempo und seine eigene Lebensgeschichte – und somit individuelle Lernvoraussetzungen.
Jedes Kind ist etwas ganz Besonderes und somit individuell!

Diese Besonderheiten/Kompetenzen entwickeln sich weiter, indem sich das Kind mit seiner Umwelt aktiv und mit all seinen Sinnen auseinandersetzt.

Dafür braucht es neben einer anregenden Umgebung vor allem verlässliche Beziehungen, Anerkennung und Wertschätzung und die Gemeinschaft mit anderen Kindern. Von zentraler Bedeutung für eine eigenständige Entwicklung und lebenslanges Lernen sind die Bedürfnisse und Motivationen des Kindes. Deren Berücksichtigung, zusammen mit den Rechten der Kinder, verstehen wir als elementare Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit. Darüber hinaus verstehen wir es als pädagogischen Schwerpunkt dem kindlichen Spielen und dem Drang nach Bewegung ausreichend Gelegenheiten und Anregungen zu geben.

Zudem ist uns Partizipation wichtig. Partizipation heißt Beteiligung, Teilhabe der Kinder an Ereignissen und Entscheidungsprozessen, die das Zusammenleben betreffen. Ein wichtiges Erziehungsziel ist, dass die Kinder lernen, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu äußern. Kinder erfahren durch Partizipation, dass sie und ihre Interessen gehört werden, dass ihre Meinung zählt. Dadurch gewinnen sie Eigenständigkeit und Selbstvertrauen. Für jedes Kind ist es wichtig zu erleben: Ich bin richtig und wichtig. Kinder, die aktiv mitbestimmen dürfen, erleben sich selbstwirksam und lernen, dass ihre Entscheidungen Konsequenzen haben.

Wir ErzieherInnen sind EntwicklungsbegleiterInnen, die über die Beobachtung die Themen, Interessen und die Entwicklungsprozesse der Kinder wahrnehmen, um sie aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Denn jeder lernt am besten das, was ihn interessiert!

Wir nehmen die Kinder ernst – im Denken, Reden und Empfinden, nehmen jedes Kind in seiner Persönlichkeit an und begegnen ihm mit Wertschätzung und Respekt. Es bekommt die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die es für seine Entwicklung braucht.

 

Kinder brauchen:

  • Halt und Sicherheit
  • Feste Bezugspersonen
  • Gelegenheiten, sich kritisch mit Gleichaltrigen auseinanderzusetzen
  • Klare Regeln und Grenzen
  • konsequentes Verhalten der Erwachsenen
  • Rituale und feste Strukturen
  • Zeit und Raum
  • Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten
  • Freiräume
  • Wahlmöglichkeiten
  • Hilfestellungen und neue Impulse
  • Freunde und Spielpartner

 

Kinder haben Rechte:

  • auf Bildung und Erziehung
  • auf Alleinsein und Stille (Ruhephasen)
  • auf Individualität und Persönlichkeit
  • auf Unterstützung und Hilfestellung
  • auf Selbstverständlichkeit und Unabhängigkeit
  • auf Grenzen und Regeln
  • auf Gemeinschaft und Solidarität
  • auf Erfahrung und Erforschung ihrer Umwelt
  • auf Kreativität und Phantasie
  • auf einen strukturierten Tagesablauf
  • auf Mitbestimmung und Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse